Montag, 28. Dezember 2009

Ende

Bisher brachte ein Jahreswechsel keine tatsächlichen Abschlüsse mit sich. Oftmals wurde nicht einmal ein neuer Plan oder irgendwelche Vorhaben angestrebt. Das eine Jahr ging zur Neige und das andere kam. Es hätte auch irgend ein anderes Datum haben können. Alles lief seinen Lauf. Das alte Jahr ging in das neue nahtlos über.
Dieses Mal ist es anders. Vieles ändert sich. Und ich fühle mich ein bisschen angespannt. Neugierig. Bin aufgeregt, was das neue Jahr mit sich bringen wird. Ein bisschen Angst ist da auch zu spüren. Aber da gibt es eine Stimme in mir, die sich mächtig freut. Auf die Veränderung. Auf das Unbekannte. Vorfreude gemischt mit einem undefinierbaren Gefühl, das mir seltsamer Weise innere Sicherheit vermittelt. Wobei ich keinen blassen Schimmer habe, warum.

Samstag, 12. Dezember 2009

"Es schneit!"

...ruft das Kind aufgeregt und hüpft in der Wohnung herum. 
"Papa, wir Schlittenfahren gehen? Ja? Gehen wir? Und die Mama auch?"
Ja, Süße - wenn der Schnee denn auch liegen bleiben würde... :)

Sonntag, 06. Dezember 2009

Auf ein Neues!

Gleich steht wieder ein Wohnungsbesichtigungstermin an. Dieses Mal eher außerhalb, aber dennoch gut zu erreichen. (Auch mit den Öffis, Gerry!)
Schön langsam steigt in mir Panik auf, dass wir nie unser perfektes zu Hause finden werden. Die Wohnungssuche dauert schon etwas zu lange. :( Was noch erschwerend dazu kommt ist, dass ich seit einiger Zeit doch eher zu einem kleinen, feinen Häuschen tendiere. Dann müssen wir das Kind auch in Zukunft nicht beim Herumhüpfen und Singen einschränken. Mir gefällt der Radau nämlich. Sehr sogar. 

Donnerstag, 26. November 2009

Wenn das Kind...

zu seiner Vorturnerin "Hampelmann" sagt, dann meint sie das in keiner Weise abwertend. Im Gegenteil! Täglich fragt sie mich, wo denn der Hampelmann sei, ob er jetzt wohl auch was essen oder auch müde sein würde. Außerdem meint sie: "Wenn groß bin, auch Hampelmann!" 
Der Begriff "Hampelmann" symbolisiert für das Mädchen offenbar all das, was Teenager "Idol" nennen würden. Das klingt seltsam. Ich weiß. Muss aber wohl so sein. Anders lässt sich diese Aufregung vor der Turnstunde und diese Kuschelei mit dem vermeintlichen "Hampelmann" nicht erklären.

Dienstag, 24. November 2009

Schön...


wenn man zaghaft eine Abrechnung öffnet, das Schlimmste befürchtet und dann ein Guthaben vorfindet. Yeah!

Montag, 23. November 2009

Jobwechsel

Tja, dass unser Institut geschlossen wird, das wusste ich ja schon letztes Jahr. Dass ich aber eventuell durch diesen einen - nämlich meinen - Job ein anderes Angebot bekommen würde, das wusste ich nicht...

Donnerstag, 19. November 2009

Loslassen

Unser stilles Örtchen, an dem das Loslassen eines der natürlichsten Vorgänge der Welt sein sollte, wurde heute neu gestrichen. 
Nicht, dass wir das gewollt hätten. Aber im Zuge der Wohnungsrenovierung über uns, wurde zuerst ein riesiges Loch in die Decke unseres wunderschönen Klos gebohrt und dann noch eines in die Wand zum Stiegenhaus hin, weil Rohre neu verlegt werden mussten. Man bedenke, wir wohnen in einer Altbauwohnung, die ja bekanntlich dicke Wände haben sollte, was sie ja auch eigentlich hat und wo es eigentlich schwierig sein sollte, aus Versehen durchzustemmen oder durchzubohren. Aber gut.

Unsere Toilette war auf den ersten Blick vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig. Sie war rosa, ach was rede ich. Pink! Sie war knallbonbonmäßig pink. Grell und schön. Der pinke Arzneischrank und der pinke Heizkörper waren sozusagen das i-Tüpfchen. Die Toilette selbst, dezent weiß, mit einer mit Enten und Algen versehenen Klobrille. Kitschig? Ja! Aber unser.

Nachdem die Löcher in den Wänden von fleißigen Maurern gestopft, kam heute dann der Maler von der oberen Wohnung zu uns und malte das Klo aus. Ich war gerade aufgestanden, konnte noch nicht richtig klar denken und schon war es passiert. Weiß. Weiß. Weiß... Weiß...... Unfassbar. Er strich und strich. Alles weiß! 
Ich warte jetzt noch bis die Farbe getrocknet ist und werde nachdem ich unseren pinken Arzneischrank wieder an der Wand montiert habe entscheiden, ob ich denn nochmals zum Pinsel greifen werde.